Der ukrainische Sender Suspilne hat seine Pläne für die 71. Ausgabe des Eurovision Song Contests bekannt gegeben, die 2027 in Burgas stattfinden wird.
Nach der bedeutenden zehnten Ausgabe von Ukrainens nationalem Vorentscheid Vidbir, bei der 2026 LELÉKA mit ihrem Song „Ridnym" das Land vertreten wird, bestätigt Suspilne, dass Vidbir im Februar 2027 zurückkehrt, um den ukrainischen Beitrag für den Eurovision Song Contest auszuwählen.
Der Sender hat nun das Fenster für Song-Einreichungen geöffnet und lädt Künstler und Songwriter ein, sich bis Montag, den 2. November, zu bewerben. Nach Ablauf der Frist wird Suspilne eine Longlist mit bis zu 12 Kandidaten für Vorsingen zusammenstellen.
Aus den Vorsingen wird im Dezember eine Shortlist mit mindestens sechs Finalisten bekanntgegeben. Ein zusätzlicher Startplatz im Finale wird dem Gewinner einer öffentlichen Abstimmung vorbehalten, an der Longlist-Beiträge teilnehmen, die es nicht auf die Shortlist geschafft haben.
Ukraines Eurovision-Geschichte
Die Ukraine nahm erstmals 2003 am Eurovision Song Contest teil und etablierte sich schnell als starke Konkurrenz. Das Land gewann den Wettbewerb dreimal:
- 2004: Ruslana mit „Wild Dances“, die den Eurovision Song Contest zu seinem 50-jährigen Jubiläum nach Kiew brachte.
- 2016: Jamala mit der emotionalen Ballade „1944“, die außerdem mit einem Marcel Bezençon Award für künstlerische Qualität ausgezeichnet wurde.
- 2022: Kalush Orchestra mit „Stefania“, bemerkenswert als der erste Rap-Song, der den Eurovision Song Contest gewann.
Die weitere Verpflichtung von Suspilne zum Vidbir-Format unterstreicht die große Begeisterung und starke Präsenz der Ukraine im Wettbewerb.


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