Mit dem Debüt des Eurovision Song Contest Asia und den ersten Nationalauswahlsendungen, die im August starten, blicken Fans weltweit auf die faszinierenden Vorausscheidungen zurück, die zum Eurovision 2026 in Wien geführt haben.
Von den 35 Teilnehmern des Eurovision Song Contests 2026 wurden 24 durch nationale Finalshows ausgewählt. Diese im Fernsehen übertragenen Wettbewerbe laden Zuschauer – und manchmal Jurys – dazu ein, für den zu wählenden Song ihres Landes abzustimmen. Viele dieser Shows haben eine reiche Geschichte und sind für Fans jedes Jahr fester Bestandteil ihres Musikrepertoires geworden.
Hier sind einige der herausragenden Vorentscheid-Songs für Wien 2026, die zwar ihre nationalen Finalrunden nicht gewannen, aber dennoch einen bleibenden Eindruck in der Eurovision-Gemeinschaft hinterließen:
- Montenegros „Temperatura“ von LANA X ĐORĐE: Ein dramatischer Dance-Track aus Montesong, der im zweiten Jahr mit einer stärkeren Besetzung zurückkehrte und das Publikum mit seiner lebendigen Energie erwärmte.
- Moldaus „Pink Margarita“ von Cătălina Solomac: Ein Fan-Liebling mit eingängigem Appeal und beeindruckenden Streaming-Zahlen, obwohl Moldau letztlich „Viva, Moldova!“ für den Eurovision auswählte.
- Finnlands „Takatukka“ von Antti Paalanen: Eine einzigartige Mischung aus südoostrobottnischer Volksmusik und mongolischem Kehlgesang, kombiniert mit zeitgenössischem Pop und Rock, die für Aufsehen sorgte, als sie veröffentlicht wurde.
- Schwedens „Eternity“ von Cimberly: Die disco-infusierte Popnummer, die das Melodifestivalen-Finale erreichte und Monate später weiterhin ein Favorit in den schwedischen Radiostationen ist.
- Maltes „Ejja Lejja Ħdejja 'l Hawn (The Flute)“ von MATT BLXCK: Bekannt für seine energiegeladene Performance und den theatralen Bühnenauftritt, fesselte dieses Dance-Folk-Stück Fans trotz des zweiten Platzes.
- Italiens „Che Fastidio!“ von Ditonellapiaga: Der electronisch angehauchte Titel, der beim Sanremo-Festival den dritten Platz belegte und frische Energie in die legendäre Festivalreihe brachte.
- Ukraines „CATHARTICUS (prayer)“ von Jerry Heil: Ein atmosphärisches Epos mit Eurovision-tauglicher Inszenierung, das im hart umkämpften Vorentscheid nur knapp die Vertretung der Ukraine verpasste.
- Griechenlands „PARÉA“ von Evangelia: Ein lebendiges Comeback beim Sing For Greece-Wettbewerb, das traditionelle Choreografie mit modernem Pop-Flair verband.
- Albaniens „Albanian Heart“ von Rigersa Loka: Eröffnete die vier Nächte des Festivali i Këngës und wurde für seinen unverwechselbaren Nationalfinal-Charakter zum Publikumsliebling.
- Dänemarks „Death of Me“ von Ericka Jane: Ein düsterer, energetischer Titel aus dem Dansk Melodi Grand Prix, der sich durch die packende Kombination von Kirchenorgel und Dance-Rhythmen auszeichnete.
Diese Songs unterstreichen die reiche Vielfalt und musikalische Innovation, die nationale Finalshows dem Eurovision Song Contest bringen, und bieten den Fans jährlich einen Schatz an neuer Musik und unvergesslichen Performances.
Mit dem Start des Eurovision Song Contest Asia und seiner ersten nationalen Auswahl „Rhythm of Bhutan“ am 11. August kann sich die globale Eurovision-Familie auf weitere spannende Ergänzungen zur Tradition der Nationalfinal-Saisons freuen.
